Rabat-i Malik Karawanserei

Rabat-i Malik, die «Festung des Prinzen» ist eine vormongolische Karawanserei und wurde im Laufe der Zeit als «Buchara-Tor» bekannt. Die Karawanserei wurde im 11. Jahrhundert erbaut und existierte bis ins 18. Jahrhundert. Sie liegt zwischen zwei grossen Zentren der Seidenstrasse: Samarkand und Buchara. Die Karawanserei war von zwei Mauern umgeben, welche sie zu einer uneinnehmbaren Festung machten.

Ausgrabungen ergaben, dass die Karawanserei ursprünglich eine Grösse von 91m auf 89m hatte. Das Innere war in Nutz- und Wohnräume unterteilt. Es gab Küchen mit Tandur-Öfen für Brot und Samsa, Räume für Wachen, Bedienstete und Personal, Lagerhäuser, Ställe und eine kleine Moschee. In der Mitte der Wohnhälfte befand sich eine grosse Galerie mit Säulen, Halbsäulen und einer achteckigen Kuppelrotunde in der Mitte. An diesem Ort trafen sich die Händler zum Tee und besprachen ihre Geschäfte.

Bei einem Erdbeben im Jahre 1968 wurden die damals noch erhaltenen Gebäudeteile fast vollständig zerstört, weshalb heute nur noch das Hauptportal der etwa tausend Jahre alten Karawanserei erhalten geblieben ist.

Sardoba Malik

Sardoba Mailk ist eine Zisterne, welche direkt neben der Rabat-i Malik Karawanserei liegt und deren Wasserversorgung sicherstellte. Das Gebäude hat eine zylindrische Struktur mit einer Kuppel, die das Wasser vor Verdunstung schützt. Gespiesen wird die Zisterne durch Regen- und Grundwasser sowie einem unterirdischen Kanal, welcher Wasser aus dem Fluss Serafschan führt.

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Sehenswürdigkeiten

Rabat-i Malik Karawanserei


Berühmte Persönlichkeiten

Alisher Navoi – Der Begründer der literarischen usbekischen Sprache